Müllentsorgungskosten am Viktor-Adler Markt seit 2023 verdoppelt! - Rote Bezirksräte schlagen einfache Lösung vor
Müllentsorgungskosten am Viktor-Adler Markt seit 2023 verdoppelt! - Rote Bezirksräte schlagen einfache Lösung vor
Statt wiederverwertbare Steigen aus Holz zu verwenden, greifen immer mehr Marktverkäufer in den letzten Jahren zu Verpackungen aus Plastik. Das wird zum Problem. Denn die Müllentsorgung wird wegen des ausufernden Plastik-Einsatzes immer teurer. Lösungen könnte die anstehende Bezirkssitzung am 29. April bringen.
Der Viktor-Adler Markt im Herzen von Favoriten hat ein Müllproblem - oder um es genauer zu formulieren, er hat ein Müll-Kosten-Problem. Was im ersten Moment drastisch klingt, ist eigentlich ganz einfach zu lösen. Wie? Das steht bei der kommenden Bezirksvertretungssitzung am 29. April auf der Tagesordnung.
Viktor-Adler Markt bald plastikfrei?
Am wohl legendärsten Markt von Wien bekommt man nicht nur Schmankerln vom Bauern, Obst und Gemüse. Nein, auch den Favoritner Schmäh gibt’s gratis dazu. Was in den letzten Jahren leider ebenfalls dazugekommen ist, ist ein Plastikproblem. Denn die Standler nutzen für ihr Warenangebot immer öfter minderwertige Kunststoff-Obststeigen aus dem Großhandel. Die gehen aufgrund ihrer geringen Qualität recht schnell kaputt. Außerdem können sie nicht recycelt werden und landen im Restmüll. Und das verursacht immense Kosten! Von 2023 bis 2025 haben sich die Müllentsorgungskosten verdoppelt.
Denn diese Entwicklung - mehr Plastik, weniger Holzsteigen - bedeutet mehr Arbeit für die Müllentsorgung. Und am Ende des Tages auch mehr Kosten für die Bewohnerinnen und Bewohner von Favoriten. Um dieses Problem zu lösen, haben die SPÖ-Bezirksräte Norbert Pokorny und Alexander Prischl für die anstehende Bezirksvertretungssitzung einen Lösungsvorschlag auf die Tagesordnung setzen lassen, der das sofort ändern könnte.
Viktor-Adler Markt bald plastikfrei?
Am wohl legendärsten Markt von Wien bekommt man nicht nur Schmankerln vom Bauern, Obst und Gemüse. Nein, auch den Favoritner Schmäh gibt’s gratis dazu. Was in den letzten Jahren leider ebenfalls dazugekommen ist, ist ein Plastikproblem. Denn die Standler nutzen für ihr Warenangebot immer öfter minderwertige Kunststoff-Obststeigen aus dem Großhandel. Die gehen aufgrund ihrer geringen Qualität recht schnell kaputt. Außerdem können sie nicht recycelt werden und landen im Restmüll. Und das verursacht immense Kosten! Von 2023 bis 2025 haben sich die Müllentsorgungskosten verdoppelt.
Denn diese Entwicklung - mehr Plastik, weniger Holzsteigen - bedeutet mehr Arbeit für die Müllentsorgung. Und am Ende des Tages auch mehr Kosten für die Bewohnerinnen und Bewohner von Favoriten. Um dieses Problem zu lösen, haben die SPÖ-Bezirksräte Norbert Pokorny und Alexander Prischl für die anstehende Bezirksvertretungssitzung einen Lösungsvorschlag auf die Tagesordnung setzen lassen, der das sofort ändern könnte.
Für die Umwelt: SPÖ will, dass Standler am Viktor-Adler Markt nur noch recyclebare Materialien verwenden
Sie wünschen sich, dass Verkäuferinnen und Verkäufer am Viktor-Adler Markt bald nur noch recyclebare Materialien - wie etwa Steigen aus Holz statt Hartplastik - verwenden dürfen. Denn während der Bezirk im Jahr 2023 das für den Markt zur Verfügung stehende Budget noch hauptsächlich in die Modernisierung des Marktstandorts investieren konnte, sieht es nur drei Jahre später ganz anders aus. Die Kosten für die Müllentsorgung sind massiv gestiegen. Vor allem wegen Plastik, das nicht recyclebar ist und deshalb im Restmüll landet, muss die Müllabfuhr öfter vorbeikommen.
Die Ausgaben für die Müllabfuhr haben sich, wie erwähnt, von 2023 bis 2025 verdoppelt. Von rund 220.000 Euro im Jahr 2023, muss der Bezirk nun schon 423.000 Euro im Jahr 2025 an die Müllabfuhr zahlen. Insgesamt belaufen sich die müllbezogenen Ausgaben durch den Viktor-Adler Markt auf nahezu 550.000 Euro. Das beansprucht fast das gesamte zur Verfügung stehende Jahresbudget von 580.000 Euro.
Favoritner Idee fügt sich in Wiens Kreislaufwirtschaft ein
Sollte der Antrag der beiden roten Bezirksräte von den anderen Parteien angenommen werden, dann würde sich das nahtlos in die Kreislaufwirtschaft der Stadt Wien einfügen. Die Stadt ist um eine korrekte Müllentsorgung und Klimaschutz bemüht. Am Ende würde nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbörserl der Favoritnerinnen und Favoritner vom plastikfreien Viktor-Adler Markt profitieren.